Hygge Cinema: eine Zukunft des Open Air-Kinos

Kino als privates Gruppenerlebnis – nicht zum ersten Mal erwähne ich, dass dies eine der vielfältigen und vielversprechenden Zukunftswelten des Kino sein wird. Da gibt es ja schon Ideen von ganz neuen Arten riesiger Multiplexe, in denen sich 40 oder 50 Leinwände befinden, jede davon in einem individuell und schick bis luxuriös ausgestatteten „Wohnzimmer“. Als ich letztens, wie so häufig, durch Tumblr surfte, traf ich auf dem Blog von „utwo“ auf untenstehendes Bild von Marzena Marideko, die unter diesem Namen als junge Designerin erfolgreich u.a. auf Instagram postet. Untertitelt ist das Bild mit „Netflix Time“. Mir kam spontan der Gedanke: warum das Ganze nur als Gartenmöblierung betrachten, die sich nur die Wenigsten vergleichbar leisten könnten? Es wäre doch eine schöne Fortführung des Wohnzimmer-Multiplex-Gedankens. (Bild: M.Marideko)

Man stelle sich also vor, eine Partygemeinschaft miete diesen leinwandbestückten Hinterhof. Small Talk und Ambient Music sind als Party-Starter immer schwerfällig. Weil das nicht der Zweck des Zusammenkommens ist, hat auch niemand vor konzentriert das neue Werk von Lars von Trier zu begutachten. Aber ein Kult-Film, den alle kennen, über dessen markanteste Szenen alle ins Gespräch kommen, wäre doch eine schöne zusätzliche Art Film zu erleben. Ich denke da an „Rocky Horror Picture Show“, „Life of Brian“ oder „Pulp Fiction“.

Der klassische Kinosaal ist nur bedingt partygeeignet. Insofern wird sich das Interieur vor der Leinwand erheblich verändern. „Hygge“ ist der dänische Ausdruck für Gemütlichkeit und umschreibt das Ambiente, dass sich mit skandinavisch inspirierten Möbeln herstellen lässt. Natürlich würden auch die Themenwelten „Bayrischer Biergarten“ oder „Texas-Ranch-BBQ“ funktionieren.

THE FIRST NEWS: Interior designer becomes social media hit with top-tips for a cosy home

Marzena Maridekos Instagram-Auftritt

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