Pasinger Kino begraben

Das war’s dann also unwiederbringlich mit der Idee eines Multiplexes im Münchner West-Stadtteil Pasing. Gestorben war die Idee ja schon länger. Zu groß, zuviel Verkehr und der Bezirksausschuß hätte eh leiber ein schnuckliges Arthouse-Kino am Pasinger Marienplatz gehabt – so schied das Projekt, für das vermutlich schon jeder Kinobetreiber, der was mit Oberbayern zu tun hat, angesprochen wurde. Seit dem Neubau des Cineplex in Germering, gleich im Westen vor der Stadt, war Pasing nicht mehr so attraktiv als potenzieller Kino-Standort wie einst. Fakt ist aber auch, dass die restriktive Haltung der Stadt München gegenüber Multiplexbauten, den wirtschaftlichen Betrieb von ein oder zwei weiteren Großkinos im Stadtgebiet möglich erscheinen lässt. Nicht zuletzt, weil die Immobilienblase in der Innenstadt einen Kinosaal nach dem anderen bedauerlicherweise wegpustet.

Weiterhin Pasing, Berg am Laim und vor allem Ramersdorf wären eigentlich Standort-Kandidaten.

WOCHENANZEIGER: Wohnungen und Büros statt Kino

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG: Rücksicht aufs Stadtbild

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG: Aus für Pasinger Multiplex-Kino

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